"Patient" Hund


Viele Krankheiten schreiten schleichend voran. Der Besitzer, der tagein, tagaus mit dem Hund zusammen ist, bemerkt deshalb oft nicht, dass sein Liebling bestimmte Dinge nicht mehr macht bzw. kann.

Nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, dass dem Vierbeiner etwas fehlt. Das  Strecken nach dem Aufstehen wird zum Alltag, an den Schongang hat man sich gewöhnt und bestimmte Verhaltensweisen (vermehrtes schlafen, zunehmende Bewegungsunlust, Charakterwechsel) werden auf das Alter geschoben.

Deutlicher wird es, wenn der Hund auf einmal nicht mehr ins Auto springt sowie keine Treppen mehr steigt, ungewohnt aggressiv auf Artgenossen reagiert, empfindliche Stellen aufweist oder gar lahmt.

Ursache...

... ist keineswegs nur ein Unfall oder angeborene Beschwerden (wie z.B. HD, ED), sondern vielmehr Alltagsdinge. Beim Ballspielen werden auf Grund des abrupten Abbremsens die Gelenke stark beansprucht, gleichzeitig kommt es dabei oft zu sog. Rotationsbewegungen der Wirbeln. Hunde die an der Leine ziehen verspannen sich im Hals und beim Sozialspiel vertritt man sich schon mal schnell...

Da uns unser Hund nicht mitteilen kann, wenn er Schmerzen hat, sollten wir ihn beobachten und "stille" Schmerzzeichen richtig deuten
Eine Studie von Anders Hallgren, die an ca. 400 Hunden untersucht wurde, kam zu folgendem Ergebnis:
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